Zielgruppen beschreiben ohne erfundene Personas
Statt fiktiver Charaktere helfen konkrete Entscheidungssituationen und Kaufanlässe.
Persona-Steckbriefe mit Namen und Hobbys wirken anschaulich, bleiben aber oft spekulativ. Für die Markenführung in mittelständischen Betrieben eignen sich Entscheidungssituationen besser: Wann sucht jemand ein Angebot? Welche Zweifel halten vom Abschluss ab? Welche Alternativen stehen im Raum?
In Workshops sammeln wir typische Gespräche aus Verkauf und Kundenservice. Daraus entstehen kurze Szenarien: der wiederkehrende Auftraggeber, der Preisvergleich, die Empfehlung aus dem Netzwerk.
Diese Szenarien speisen Kernbotschaften und Tonalität. Sie ersetzen keine Marktforschung, geben Teams aber eine gemeinsame Sprache für Texte und Gespräche.
Wichtig bleibt die Prüfung an realen Rückmeldungen: Passt die Formulierung zu dem, was Kundinnen und Kunden tatsächlich nachfragen?